Preisträgertreffen in Berlin

5. November 2026

Am 28. und 29. September 2026 waren Assja Bundstein und Romy Bundstein im Bundesministerium für Umweltschutz (BMUKN), um dort ihr Jugend-forscht-Projekt zu präsentieren.

Für das Jugend-forscht-Projekt über Bodendeckerpflanzen als Alternative zu Rasenflächen, untersuchten Assja und Romy verschiedene Bodendeckerpflanzen auf ihre Eigenschaften. Das Ziel war es, eine Rasenalternative zu finden, die nicht gemäht werden muss, damit kein CO2 durch die Fläche entsteht. Außerdem soll die Rasenalternative wenig Wasser verbrauchen und durch Blütenbildung die Biodiversität fördern. Es wurden ebenfalls Gaschromatographien durchgeführt, um festzustellen, welche Pflanze mehr Sauerstoff produziert und mehr Kohlenstoffdioxid bindet.

Pfennigkraut, Sternmoos und Moos sind deutlich umweltfreundlicher und leistungsstärker als Gras.

Das Projekt wurde von der Jury mit dem Sonderpreis für Zirkularität und Ressourceneffizienz ausgezeichnet und fand daraufhin seinen Weg ins Bundesministerium für Umweltschutz, wo es zu umweltschonender Politik in Gemeinden und Städten inspirieren soll.

Im Bundesministerium und beim Verein Deutscher Ingenieure haben sich insgesamt 60 Preisträger des Sonderpreises für Ressourceneffizienz und Zirkularität aus ganz Deutschland Vorträge über Startup-Gründung und nachhaltige Unternehmensführung angehört mit dem Ziel, ihre Forschung in ein Unternehmen umzuwandeln.

Die Jugend-forscht-Plakate der Preisträger hängen immer noch im Bundesministerium. Vielleicht inspirieren die Projekte den einen oder anderen Politiker zu einem nachhaltigen Gesetzentwurf...

Gegen Ende des zweiten Tages ging es dann wieder nach Hause mit dem Kopf voller neuer Idee und ganz vielen neuen Kontakten...

Text und Fotos: Romy Bundstein

Zurück