Lateinkurse feiern furioses Finale
29. Juni 2026
Einen ausgesprochen leckeren kulinarischen Abschluss fanden die Lateinkurse der Jahrgänge 10 und 8 zum Schuljahresende. Festliches Dinner a lá Trimalchio und zeitgemäß zubereitetes Legionärsbrot: So lässt sich die lateinische Kultur in die Gegenwart übertragen...
Lieber Gurkencarpaccio als Blutwurst im Spanferkel
Der Lateinkurs Jahrgang 10 hatte sich zwar zu Beginn unserer Lektüre „Trimalchios Gastmahl“, eine Satire aus dem ersten Jahrhundert nach Christus von Petronius Arbiter, noch das unten gezeigte, ästhetisch zweifelhafte Bild als Cover für unseren Reader gewählt. Das hatte die KI nämlich aus dem Text gemacht, wo ein Sklave ein mit Würsten gefülltes Schwein vor dem Gastgeber tranchiert. Dennoch fiel die Wahl für unser eigenes Abschlussessen auf heute appetitlichere Speisen. Die Speisekarte unten hatte uns ebenfalls die KI dann mit dem Prompt „modern elegant“ vorgeschlagen, und genau das haben wir dann gemeinsam gekocht:
Nach drei gemeinsamen Jahren, in denen wir hoffentlich alle viel über die lateinische Sprache, aber auch voneinander und übereinander gelernt haben, haben wir uns diesen festlichen Abschluss als Dinner und Filmnacht in der Bibliothek gegönnt. Wenn alle Lust und Appetit mitbringen, eine sehr zu empfehlende Veranstaltung!
Pimp your Legionärsbrot!
Etwas weniger aufwändig ging es bei den beiden Legionen aus Jahrgang 8 in ihrer letzten Doppelstunde zu. Wie seinerzeit üblich wurde die Teiggrundlage von den übergeordneten Instanzen geliefert und alle konnten dann ihren Teil des Legionärsbrotes 2.0 mit selbst beigesteuerten Zutaten verfeinern. Diese waren allerdings nicht beim Marsch am Wegesrand gesammelt, sondern eher bei einem Spaziergang durch den Supermarkt. Gleichwohl belohnten sich damit alle für den Marsch durch den Lateinunterricht des letzten Schuljahres.
Texte: E.Schröder, W. Kuschke; Bilder: E. Schröder, Svea Kuschke, W. Kuschke






