Gibt es Aliens? Die 5d checkt das Sonnensystem!
24. Juni 2026
Vom 16. bis 18. Juni verwandelte sich die Klasse 5d unter der Leitung von Herrn Hardt und Frau Düe in ein Team junger Astrophysiker. Während dreier spannender Projekttage tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die Geheimnisse des Universums ein und erlebten Astronomie hautnah.
Der Startschuss fiel mit einem Besuch im renommierten Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen. Um diese gewaltigen Entfernungen auch physisch zu begreifen, wanderte die Klasse am Mittwoch den Göttinger Planetenweg ab.
Ein weiteres Highlight war das Thema Raumfahrt und Satellitentechnik. Per Videokonferenz wurde am Donnerstag ein echter Raumfahrtingenieur vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zugeschaltet: Dr. Moritz Herberhold. Er erklärte den Jugendlichen anschaulich die Unterschiede von Raketentypen, die extremen Anforderungen an Materialien, komplexe Flugbahnen und die Funktionsweise von Spaceshuttles. Gemeinsam wurde zudem diskutiert, warum Raumfahrt und Satelliten für unseren heutigen Alltag auf der Erde überhaupt so nützlich und unverzichtbar sind.
Nach drei Tagen voller neuer Erkenntnisse endeten die Projekttage mit einem gemütlichen, gemeinsamen Pizzaessen.
Hier nun der ausführliche Bericht der beiden Schülerinnen Mathilda Gresens und Louisa Teschner (5d):
Am 16.06.2026 machte unsere Klasse 5d einen Ausflug nach Göttingen. Am Morgen trafen wir uns am Bahnhof um mit Zug und Bus zum Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung zu reisen. Vor dem Institut spielten wir noch ein kleines Spiel zum Urknall. Dabei ging es darum, wie alles im Universum angefangen hat.
Im Institut wurden wir von Frau Krummheuer begrüßt. Zuerst setzten wir uns in eine Sitzecke. Dort sprachen wir über die Planeten unseres Sonnensystems. Wir lernten, in welcher Reihenfolge sie stehen und wie unterschiedlich groß sie sind. Besonders beeindruckend war der Vergleich zwischen Jupiter und Merkur, denn Jupiter ist viel größer als Merkur.
Danach arbeiteten wir mit verschiedenen Zeitstrahlen. Bei einem Zeitstrahl ging es darum, wie weit die Planeten voneinander entfernt sind. Ein anderer Zeitstrahl reichte von heute bis 4,6 Milliarden Jahre zurück. Dazu bekamen einige Gruppen Gegenstände, zum Beispiel einen Dinosaurier. Diese sollten wir an die richtige Stelle auf dem Zeitstrahl legen. So konnten wir besser verstehen, wann bestimmte Dinge entstanden sind. Einige Kinder waren überrascht, dass der Meteorit der älteste Stein und der Lavastein der jüngste Stein war.
Anschließend gingen wir in einen kleinen Raum mit verschiedenen Steinen und Meteoriten. Dort sollten wir herausfinden, ob es sich um normale Steine oder um Meteoriten handelt. Wir besprachen, woran man Meteoriten erkennen kann. Besonders spannend war, dass wir sogar ein kleines Stück vom Mond und ein kleines Stück vom Mars anfassen durften.
Danach beschäftigten wir uns noch genauer mit dem Mars. Wir sprachen darüber, wie kalt es dort ist und wie man den Mars erforschen kann. Dabei ging es besonders um Rover. Rover sind kleine Forschungsfahrzeuge, die auf dem Mars fahren können. Sie machen Fotos, untersuchen Gestein und Boden und schicken wichtige Informationen zur Erde. So helfen sie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, mehr über den Mars herauszufinden. Wir erfuhren auch, dass die meisten Rover bisher von den Amerikanern gebaut wurden. In Europa wurde aber ebenfalls ein Rover entwickelt. Dieser soll wahrscheinlich im Jahr 2028 zum Mars fliegen und 2030 dort ankommen. Außerdem gab es ein Modell vom Mars mit kleinen Flaggen darauf. Wir sollten die Flaggen zählen, um herauszufinden, wie viele erfolgreiche Landungen es auf dem Mars schon gab. Es waren 11 Stück.
Der Ausflug zum Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung war sehr schön und spannend. Wir haben viel über das Sonnensystem, Meteoriten, den Mars und die Arbeit von Forscherinnen und Forschern gelernt.
Zusammenstellung: Hardt; Fotos: Düe, Hardt






