Děkuji an Prag

24. Juni 2026

Ahoi.  Für die Q1 ging es am Montag (15.06.) auf die letzte Kursfahrt – das Ziel war Prag, die Hauptstadt Tschechiens.

Los ging es morgens auf dem Schulhof in Northeim: viele Menschen, viele Koffer und zwei Busse, in die alle gleichzeitig einsteigen wollten. Nach knapp sechs Stunden Fahrt war das Ziel erreicht. Wir stiegen aus – mitten in der Hauptstadt eines anderen Landes. Nach dem Einchecken und einer kurzen Gelegenheit, sich frisch zu machen, hieß es erst einmal: Freizeit.

Hier trennte sich der Jahrgang und viele kleine Gruppen gingen ihre eigenen Wege. Einige fuhren bereits in die Innenstadt, andere erkundeten die nähere Umgebung. Was jedoch bei allen gleich war, war die Freude auf die nächsten Tage.

Der nächste Tag begann mit der Vergabe der Bahntickets. Anschließend ging es in die Innenstadt, wo eine Foto-Challenge auf uns wartete. Dabei sollten die Sehenswürdigkeiten Prags – darunter die engste Gasse der Stadt, die Karlsbrücke und die Astronomische Uhr – mit etwas Kreativität in Szene gesetzt werden. Die Beteiligung war groß und es entstanden viele amüsante und kreative Bilder. Zwischendurch wurden Jahrgangs- und Seminarfachfotos gemacht. Nachdem das erledigt war, stand erneut Freizeit auf dem Programm und die kleinen Gruppen zogen wieder los. Meist gab es zunächst einen kleinen Snack für zwischendurch, bevor die Stadt weiter erkundet wurde.

 

Für Mittwoch stand ein Besuch in Theresienstadt inklusive einer Besichtigung des Konzentrationslagers auf dem Plan. Der Tag war informativ, aber auch bedrückend, wenn man daran dachte, dass dort so viele Menschen ohne Grund sterben mussten. Doch auch das gehört zur Geschichte. Es ist wichtig, darüber zu lernen und zu erinnern, damit die Fehler der Vergangenheit sich in Zukunft nicht wiederholen.

Der Donnerstag begann für alle unterschiedlich. Einige mussten bereits früh um 7 Uhr aufstehen, um an der Brauereibesichtigung im U Fleků teilzunehmen. Andere erkundeten Prag und die Moldau mit dem Fahrrad gegen Mittag. Wieder andere begaben sich in den Untergrund, um die unterirdische Welt Prags kennenzulernen. Am Abend gab es außerdem eine Geistertour für alle, die sich gerne gruseln und erschrecken lassen. Auch Franz Kafka wurde thematisiert: In einer Themenführung erfuhren wir mehr über sein Leben und Werk, schließlich war Kafka ein Schriftsteller aus Prag.

Nach einer Zeit, die viel zu schnell verging, hieß es am Freitag Abschied nehmen. Die Koffer wurden gepackt, die Hotelzimmer kontrolliert, der viel zu überfüllte Aufzug genutzt, die Zimmerkarten abgegeben und gefrühstückt. Schließlich stiegen alle wieder in den Bus und traten die Heimreise an. Insgesamt eine sehr erfolgreiche Kursfahrt mit einer Prise neuer Erkenntnis, und damit Děkuji an alle die dabei waren.

Text: Romy Fricke; Fotos: Jahrgang Q1, Siegesmund

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